Mein Rückblick auf das Online Marketing Rockstars Festival

Lesezeit:  00:02:01 – Anfang März 2017, fand in Hamburg das Online Marketing Rockstars (OMR) Festival statt. Das OMR Festival ist eine Mischung aus Expo, einer Konferenz mit Top-Speakern, etwa 50 Masterclasses und acht Guided Tours sowie einer Aftershow-Party auf der Messe Hamburg. Flankiert wurde die Mega-Veranstaltung von über 50 Side-Events.

Die Mischung aus Weiterbildung, Networking, Messe und und Party stehen im Vordergrund. An sich kein schlechtes Konzept, wenn die Organisation nicht von der „Masse“ überrollt worden wäre.

Hamburg, die Stadt der Online Marketing Rockstars, der Elbphilharmonie und von Google Deutschand

Hamburg und die neue Elbphilharmonie wollte ich mir dieses Jahr unbedingt anschauen. Das Schicksal stimmte anscheinend zu, denn als ich folgenden Tweet von Anke Grünhaupt las, schlug ich umgehend zu:

Tweet von Anke Grünhaupt,Talkwalker, zur OMR 2017.

Tweet von Anke Grünhaupt,Talkwalker, zur #OMR2017.

Nochmals herzlichen Dank an Anke Grünhaupt und Talkwalker für die Eintrittskarten zum Online Marketing Rockstars Festival.

Online Marketing Rockstars Festival

Rund 25.000 Besucher lockte das Online Marketing Rockstars Festival in die zwei Hallen an. Meiner Meinung nach war es effektiv zu voll. Events wie der WenSummit 2016 in Lissabon oder die SXSW 2016 in Austin hatten weit mehr Besucher, aber auch viel mehr Raum. Die Festivals waren weitläufiger und hatten Luft.

Zwar könnte ich argumentieren, dass der Zustand einer Sardine in einer Sardinendose zu Hamburg passen würde, aber ein Genuss mit Wohlfühlfaktor ist es nicht.

Ein Beispiel: Bereits im Vorfeld waren die über 50 Masterclasses zu schnell ausgebucht. Und die Wartesituation vor den Toiletten waren untragbar – führten aber auch zu einigen netten Networling-Gesprächen: So annektierten kurzerhand einen Damen einen Männertoilettenwagen, da die Warteschlangen vor den Frauen-WCs zu lang waren.

Die Expo mit rund 200 internationale Aussteller aus dem Digital-Marketing-Umfeld fand an beiden Tagen parallel zur Konferenz statt. Neben einer Vielzahl an Masterclasses, fand ein buntes offizielles und inoffizielles Programm statt.

Side-Event: Coffee & Content bei Google

Endlich ein Highlight: Als interessantes und lohnenswertes Format stellte sich das Side-Event der Online Marketing Rockstars Coffee & Content heraus. Gastgeber waren Google Deutschland und MediaCom Deutschland.

Das Thema des Side-Events lautete Virtual Reality. Unter dem Motto „Get virtual and create VR content that matters!” gaben Norman Wagner und Jonas Larbalette von MediaCom erste Einblicke in VR.

Video mit Jonas Larbalette von MediaCom.

Link zum Video mit Jonas Larbalette von MediaCom.

Nikolai Bockholt, Creative Services Engineer bei Google, rundete die Präsentation mit vielen Best Practice Cases ab und zeigte, was in Sachen VR bereits möglich ist.

Die gezeigten Best Practice Cases waren beispielsweise BMWs Projekt Visionary oder Googles 360-Grad-Film Pearl, die auf die Google Spotlight Stories-Technologie setzen.

Enter The Sandbox mit VR und Audi

Ein weiteres Beispiel ist die The Sandbox VR-Experience von Audi. Hier befördert die Automarke Event-Besucher mit einer Virtual-Reality-Experience in den Sandkasten.

Die Kampagne besteht aus einem TV-Spot, realen Events, Online-Maßnahmen und eine VR-Microsite.

Die Grundidee der VR-Experience besteht in der ist die Verknüpfung der realen Welt mit der virtuellen Realität. Basiert auf einer Kindheitserinnerung, die wohl die meisten Erwachsenen kennen – das Spielen mit Modellautos auf selbst gebauten Wegen im Sandkasten – haben die Producer eine Technologie entwickelt.

Und so geht es: Zunächst wird wie in einem realen Sandkasten eine Rennstrecke geformt. Anschließend scannt eine Infrarot-Kamera die Daten und setzt sie gerade erstellte Rennstrecke mit seiner Unwegsamkeit, allen Kurven, Tunneln und Hügeln in eine VR-Animation um.

Letztendlich können Event-Besucher mit einem Miniatur-Q5 über ihre personalisierte Strecke rasen.

Fazit: Ein gelungener Ansatz, um VR-Technologie mit Erfahrungen und  Storytelling nicht zu verbinden.

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