Wie wichtig ist Personal Branding?

Personal Branding ist ein Muss – für Führungskräfte, für Freiberufler, für Wissenschaftler, aber auch für Mitarbeiter in Unternehmen. Erinnern Sie sich an die großen Live-Übertragungen der Produktneuheiten von Apple? Dort wurde in erster Linie die Union von Steve Jobs und seinem Unternehmen dargestellt. Menschen glauben eher Menschen als Marken oder Produkten. So wundert es nicht, dass heutzutage bei Unternehmen Personen in den Vordergrund rücken.

Genau darum geht beim Personal Branding. In diesem Beitrag spreche ich Aspekte zum Aufbau eines Personal Brands an und gebe Tipps, was zu beachten ist.

In folgenden Abschnitten erfahren Sie, wie Sie Ihre Ich-Marke aufbauen können.

Was ist Personal Branding?

Was haben Barack Obama, Joe McNally und Guy Kawasaki gemeinsam? Sie alle sind bekannt und haben sich ein gut funktionierendes Personal Branding aufgebaut. Denn nicht nur Unternehmen wie Apple, AirBnB oder Coca Cola benötigen einen starken Marken-Namen, sondern auch Menschen. Im Social Media ist allgemein bekannt, dass Menschen eher Menschen folgen als Marken.

Personal Branding: Nur durch den Aufbau einer erfolgreichen Online-Reputation können Sie einen Status als Experte oder als Meinungsführer erreichen. Klick um zu Tweeten

Als Personal Branding (Personen-Marke) wird eine Marke bezeichnet, deren Inhalte und Werte nicht nur auf einem Produkt oder Image eines Unternehmens beruhen, sondern auch Werte übermitteln. Statt Personal Branding spricht man auch von der „Ich-Marke“ oder Selbstvermarktung. Im Gegensatz zu anderen Unternehmen steht hierbei die Person als Individuum sowie seine Reputation im Vordergrund des Marketings.

Unter Personal Branding versteht man die gezielten Maßnahmen, die jemand vornimmt, um sich selbst in der Öffentlichkeit zu etablieren. Klick um zu Tweeten

Beim Personal Branding geht es also darum, seinen Namen gezielt in der Öffentlichkeit zu etablieren und Experte und Meinungsführer für ein Thema zu werden.

Wichtige Aspekte eines jeden Personal Brands.

Wichtige Aspekte eines jeden Personal Brands.

Tipps, um Ihre Personal Brand Marke aufzubauen

Außer einer Strategie, sollten Sie bei dem Aufbau Ihrer Ich-Marke folgendeTipps beachten:

  • SWOT-Analyse: Machen Sie eine Inventur Ihrer Stärken, Fähigkeiten, Schwächen und Gefahren.
  • Beobachten und analysieren: Lernen Sie den Markt, Ihre Mitbewerber kennen.
  • Positionierung: Unterscheiden Sie sich von Ihren Mitbewerbern, beispielsweise durch die Expertise in einem Thema, Auftritt oder Veröffentlichungen, und formen Sie Ihren individuellen Stil.
  • Ziele: Ohne Ziele können Sie Ihren erfolge nicht messen. Definieren Sie Ihre Ziele genau – beispielsweise was Sie in fünf Jahren erreicht haben möchten?
  • Inhalte: Guter Content ist der Anfang vieler Brandings.
  • Klarheit: Vermitteln Sie Ihre klare Botschaft, die Ideen und Werte vermittelt.
  • Zielgruppe: Lernen Sie die Bedürfnisse und Sprache Ihrer Zielgruppe, des Kunden beziehungsweise Publikums kennen.
  • Networking: Vernetzen Sie sich sowohl online als auch im realen Leben.
  • Ohne Geben kein nehmen: Gerade die Welt der Sozialen Netzwerke (Social Networks) ist einen des Austauschs.
  • Marketingstrategie: Ohne Ziele und Plan wirken viele Ihrer Bemühungen verworren.
  • Vermarktung: Kümmern Sie sich um die Vermarktung Ihrer Inhalte.
  • Machen Sie sich sichtbar: Veröffentlichen Sie regelmäßig auf den ausgesuchten Kanälen.
  • Seien Sie persönlich: Das Menschliche macht eine Personal Brand aus. Lassen Sie Ihre Mitmenschen hinter die Kulissen sehen.
  • Werte: Ihr Personal Brand ist das Ergebnis von konsequentem Handeln und Vorleben Ihrer Werte- und Wissensbotschaft.
  • Einstellung: Bedenken Sie aber, dass Sie nicht wie ein Schauspieler in eine Rolle schlüpfen sollten: Nur, wenn Sie authentisch, ehrlich und glaubwürdig sind, werden Sie sich zu einer starken Marke entwickeln können.
SWOT-Analyse:
SWOT ist die Abkürzung für die zu analysierenden Themen der Person beziehungsweise des Unternehmens: „Analysis of strengths (Stärken), weakness (Schwächen), opportunities (Chancen/Möglichkeiten) and threats (Bedrohungen/Risiken)“. Die Ergebnisse der Analyse des Unternehmensumfelds (Markt und Mitbewerber) wird in einem sogenannten Chancen-Risiken-Katalog notiert und den Stärken und Schwächen des Unternehmens gegenübergestellt, die in einer gesonderten Analyse ermittelt wurden.

Weitere Infos zur SWOT-Analyse finden sie im Glossar auf Story-Baukasten.de

In der SWOT-Matrix werden ausgewählte Markenmerkmale als Stärke (Strength) oder Schwäche (Weakness) bewertet. Merkmale, Trends und Entwicklungen im Markt oder Umfeld des Unternehmens werden als Gelegenheit, Möglichkeit, Potenzial oder Chance (Opportunity) oder als Bedrohung, Gefahr oder Risiko (Threat) bewertet – je nachdem, ob die positiven Möglichkeiten oder die negativen Bedrohungen für das Brand überwiegen.

In der SWOT-Matrix werden ausgewählte Markenmerkmale als Stärke (Strength) oder Schwäche (Weakness) bewertet. Merkmale, Trends und Entwicklungen im Markt oder Umfeld des Unternehmens werden als Gelegenheit, Möglichkeit, Potenzial oder Chance (Opportunity) oder als Bedrohung, Gefahr oder Risiko (Threat) bewertet – je nachdem, ob die positiven Möglichkeiten oder die negativen Bedrohungen für das Brand überwiegen.

Fragen, die Sie sich stellen sollten

Grundsätzlich geht es beim Personal Branding darum, Antworten auf die folgenden Fragen zu finden:

  • Wie soll die Personen-Marke von der Öffentlichkeit wahrgenommen werden (Image)?
  • Welcher Aspekt oder Themenfokus soll aktiv kommuniziert werden?
  • Welche konkreten Visionen,Werte oder Ziele sollen mit der Personen-Marke in Verbindung gebracht werden?
  • Welche Emotionen sollen mit der Marke angesprochen werden?
  • Welchen Mehrwert, welche Hilfestellung bieten Sie dem Publikum?

Warum Reputation wichtig ist?

Normalerweise wird als Reputation, also Ruf, das bezeichnet, was andere über einen sagen, wenn man nicht im Raum ist.

Schön ist, wenn überhaupt etwas gesagt wird. Das Ziel ist, das Sie bewusst steuern, was über Sie und Ihre Marke erzählt wird. Wie gesagt, Menschen kaufen von Menschen und bauen zu ihnen vertrauen auf.

Gerade im digitalen Zeitalter funktioniert die Reputation einer Marke großen Teil im Worlds Wide Web. Daher ist das aktive Gestalten der Online-Reputation unerlässlich.